Titel: Tintenherz
Autor: Cornelia Funke
Genre: Belletristik, Fantasy
Jahr: 2003
Land: Deutschland
Seiten: 566
Bewertung: ★★★★★
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Als ein Fremder mitten in der Nacht auftaucht, gerät Meggies Leben aus den Fugen. Ihr Vater flieht bereits am nächsten Morgen mit ihr und dem Fremden namens Staubfinger in den Süden zu einer, Meggie ebenfalls unbekannten Großtante, deren Haus nahezu aus Büchern besteht. Als ihr Vater jedoch mitten in einer weiteren Nacht von mehreren Männern entführt wird, beginnt für Meggie, ihren Vater und Elinor, die Tante, ein Abenteuer, das alles verändert.
Ich habe dieses Buch sehr oft gelesen und für mich bedeutet es mehr, als einfach ein weiteres Kinderbuch, oder einfach eine weitere Fantasygeschichte. Diese Geschichte ist wie eine Liebesgeschichte zwischen Mensch und Buch, wie ein Buch der Bücher.
Meggie wächst zwischen Büchern auf und tut nichts lieber, als darin zu lesen. Mo, ihr Vater ist "Bücherarzt". Jedenfalls bezeichnet Meggie so die Tätigkeit Mos, nämlich das Restaurieren alter Bücher. Elinor verbringt mehr Zeit mit Büchern, als mit Menschen und Staubfinger würde es gar nicht geben, wenn ein Autor namens Fenoglio niemals ein Buch namens Tintenherz geschrieben hätte.
Das Buch sollte man einmal gelesen haben, denn es ist sehr gut geschrieben und auch sehr Unterhaltsam. Falls man schon Erwachsen ist, das macht gar nichts, ich bin es auch (zumindest körperlich ;)), man kann das Buch immer lesen. Es eignet sich auch super, wenn man seinen ca 12-Jährigen Kindern gerne vorlesen möchte. Allzu jung sollten sie vielleicht nicht mehr sein, die offizielle Altersbegrenzung kenne ich aber nicht, hab mich daher am Alter der Hauptperson orientiert. Wenn die nach den Geschehnissen kein Trauma hat, habe Ihre Kinder es auch nicht.
Bücher und ich: Unter Umständen ist das aus dem Post schon hervorgegangen - Ich liebe Bücher.
Ich lese gerne und ich würde gerne selber schreiben, aber am meisten wünsche ich mir, den Beruf von Mo ausführen zu könne (und natürlich hätte ich gerne seine anderen Fähigkeiten ;P). Ich habe mir das Bücher-binden vor einigen Jahren selber beigebracht und auch das Buch auf dem Bild ist eins meiner Werke. Auch mit dem Restaurieren experimentiere ich ein wenig und in beidem werde ich immer besser.
Auch ich bin, wie Meggie zwischen Büchern groß geworden und in jedem Raum unseres Hauses sind sie anwesend. Wenn ich einkaufen fahre, um eine neue Hose zu kaufen, komme ich mit einem Buch zurück und das Erste, was ich tue, wenn ich ein neues Buch aufschlage, ist, daran zu riechen. Auch das Zitat habe ich gewählt, weil es der Wahrheit entspricht, denn auch meine Bücher beherbergen viele Reisen, die ich mit ihnen unternommen habe, und die Orte, an denen ich sie gelesen habe: Heimlich unter dem Tisch, in der Schule, auf dem Fahrrad während der Fahrt, weil ich nicht warten konnte, bis ich zuhause bin. Sogar in der Bahn habe ich gelesen, obwohl mir davon schlecht wird, aber in manchen Dingen ist man eben unbelehrbar...
Viel Spaß beim Lesen^^




